|
Von Oldies über 80er bis hin zu Charts Christian, Marie, Farina, Thomas, Torben, Stefan und Axel sind zwar eine auffällig große Truppe, verfügen dafür aber auch über ein ebensolches Repertoire an Coversongs. Und sie sind stolz darauf, Delmenhorster zu sein.
Was ist der größte Vorteil von DeLive im Vergleich zu anderen Bands? Freundschaftliche Bande und familiäre Atmosphäre werden bei den sieben Musikern großgeschrieben. Es gibt ein Pärchen, zwei Schwestern und teilweise sind die Delmenhorster auch zusammen zur Schule gegangen. Ein weiteres Merkmal der Truppe: Sie spielen ausschließlich Coversongs. „Die Musik kann man liebevoll als Schweinemucke bezeichnen“, findet Sänger Christian. „Wir treten auf Hochzeiten und in Festzelten auf und unser Repertoire reicht von Andrea Berg bis AC/DC.“ Und tatsächlich, bei einer Kostprobe beweisen sie sogleich ihre musikalische Wandelbarkeit: Vom Rock’n’Roll-Song „Tutti Frutti“ wechseln sie mit „I’m So Excited“ problemlos zur Discowelle.
In ihrem Terminkalender stehen für die nächsten Wochen hauptsächlich Schützenfestauftritte. In Delmenhorst selber seien sie eher weniger unterwegs. Aber keinesfalls, weil sie nicht möchten, sondern weil es eben mehr Engagements aus den umliegenden Städten gibt. „In Lilienthal sind wir zum Beispiel schon sechs, sieben Mal aufgetreten“, sagt Gitarrist Stefan. Und weil die Auftraggeber dort zufrieden seien, würden sie häufig auch wieder gebucht. „Wenn die Kunden glücklich sind, sind wir das auch“, grinst Christian. Seit sechs Monaten komplettiert Farina die Truppe am Keyboard. „Vorher sind die Keyboarder immer gegangen, sobald wir sie eingearbeitet hatten“, erinnert sich ihre Schwester Marie. Das Problem hat sich nun erledigt: Extra für die Band hat die 23-Jährige ihre verstaubten Klavierkenntnisse wieder ausgegraben. Doch nicht nur durch die familiäre Atmosphäre und die große Bandbreite an Coversongs heben sich die Musiker von anderen Bands ab – es gibt da noch einen weiteren Punkt: „Wir sind alle Delmenhorster und selbstverständlich stolz darauf“, betont Christian todernst und verkneift sich dieses Mal einen flapsigen Spruch. Der einzige Verbesserungswunsch von Torben: „Es könnte hier mehr Gelegenheiten zum Feiern geben.“ Doch da endet die Kritikliste, die wohl bei den meisten Bewohnern der Stadt länger ausfallen würde, auch schon wieder. „Wir tragen stolz den Namen in die ganze Welt hinaus“, verkündet Thomas. Wie sie das machen wollen? Mit ihrem eigenen Namen natürlich! Jetzt fehlen nur noch ein paar mehr Auftritte in der viel gelobten Heimatstadt … |